Ich habe den Artikel eben mal durchgelesen und nicht ...
nach ein paar Zeilen aufgehört zu lesen
... und muss sagen, dass ich das Geschriebene jetzt nicht so vollumfänglich niedermachen würde, wie es hier geschieht.
Ich stelle mir gerade vor, wie es sich anfühlen würde, wenn man im Wald beispielsweise eine Kategorie von E-MX zuließe, die dann auf "unseren" Trails mit 80 Sachen oder mehr unterwegs wären.
Auch ich fahre im Wald nicht nur, um mir den "Kick" abzuholen (das verlege ich eher in den Bikepark), sondern auch um Ruhe zu haben, zu entspannen und die Natur zu genießen. Da würden sich solche schnelleren Teilnehmer auch eher unerfreulich anfühlen ... und träten sie in der Masse auf, wie es die E-Mountainbiker aktuell tun, würde mir vermutlich schnell die Lust an der Sache vergehen.
Da helfen auch keine Kutsche -Auto - Vergleiche

... bzw. sollte man darüber reden dürfen, ob die unfassbare Beschleunigung unseres Lebens uns eigentlich noch gut tut - bzw. ob wir sie als alternativlos und unumgänglich akzeptieren müssen (das betrifft ja nicht nur den Bereich Mobilität).
Ich habe durchaus Verständnis für das im Artikel Geschriebene und muss mich selber kritisch hinterfragen, ob ich den anderen Erholungs (oder was auch immer) - Suchenden im Wald genug Raum und Ruhe lasse, dort auch mit einem guten Gefühl unterwegs zu sein.
Solche Gedanken als "Hetze" (OMG, dieses schwachsinns-Framing jetzt auch schon hier) und "polemischen Blödsinn" abzutun ist wirklich komplett daneben

... geht`s noch?