Das darf eigentlich nicht passieren – ist es aber. Nach einem offensichtlich technischen Defekt an einem mit einem Nabenmotor ausgerüsteten E-Rennrad fing dieses Feuer und löste Sekunden danach mehrere Explosionen aus. Dem Fahrer ist der australischen Nachrichtenseite 9News zufolge zum Glück nichts passiert. Trotz erhöhter Waldbrandgefahr konnte das zwischenzeitlich über 30 m breite Feuer noch rechtzeitig gelöscht werden.
Wie es zu der Explosion kommen konnte, ist unklar – vermutlich gingen die im Rahmen versteckten Lithium-Batterien in Flammen auf. Auf jeden Fall ist es etwas beängstigend zu sehen, dass derartige Nachrüst-Systeme nicht zu 100 % sicher sind.
Hier findet ihr den Beitrag mit Video: www.9news.com.au
Was glaubt ihr, war der Grund für den überaus seltenen Defekt?
30 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumAlso den Akku nicht mit ins Bett nehmen!
Ist ja ein spaciger Dirtsuit...
Wenn man bedenkt wieviel Laptops und Akkuwerkzeuge es weltweit gibt müsste es eigentlich täglich dutzende Meldungen über brennende Akkus geben.
Hallo,
natürlich ist Gefahr gering. Aber vorsichtig kann man ja trotzdem sein, denn falls ein Akku in der Wohnung hochgeht kann durchaus ein hoher Schaden entstehen. Deshalb sind Versicherungen (Haftpflicht und Hausrat) auch eine gute Vorsichtsmaßnahme.
Der Gesetzgeber hat natürlich seine eigene Meinung zur Gefährlichkeit bei Transporten von Lithiumakkus. Ab einem Lithiumanteil von 333 kg auf der Ladefläche ist es ein Gefahrguttransport, mit allen Auflagen. (ADR)
Witzigerweise befinden sich in einem Tesla Model S mehr als 500 kg Lithiumakkus, er müsste also mit oranger Warntafel und "ADR" Schein bewegt werden. Aber das Auto unterliegt ja nicht dem Abfallrecht.
Gruß
Wenn man dem Trikot des jungen Mannes mal trauen darf ist wohl sein Pinarello Dogma abgebrannt. Autsch...
Wieso baut man denn an ein Rennrad dieser Preis/Gewichtsklasse einen E-Motor?
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