Porsche E-Bikes Neue Akkuproduktion in Kroatien

Das Ziel, ein eigenes E-Bike-Antriebssystem zu produzieren, ist für die Porsche eBike Performance GmbH ein weiteres Stück näher gerückt. Wie das Unternehmen bekannt gab, ist nun ein Produktionsstandort für die Akkufertigung in Kroatien ausgewählt. Schon ab 2026 sollen dort Akkus gefertigt werden. Alle Infos hier im Überblick.
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Wie mehrere Branchenblätter berichten, wurde die kroatische Stadt Sveta Nedelja als zukünftiger Produktionsstandort für die Akkufertigung des zukünftigen Porsche E-Bike-Antriebssystems auserkoren. Der 2.000 Quadratmeter große Standort wird im Laufe dieses Jahres aufgebaut und soll hochautomatisierte und skalierbare Fertigungslinien bieten. Dabei wurde bewusst die Nähe zum Akku-Entwicklungszentrum in Zagreb gewählt, sodass eine effiziente Zusammenarbeit stattfinden kann. Nur etwa 20 km trennen die beiden Standorte.

Durch die Akkuproduktion im eigenen Haus werde es der Porsche eBike Performance GmbH möglich sein, umfängliche Qualitätskontrollen und eine zuverlässige Fertigung zu etablieren, so Alexander Wünsch, CFO. Die Markteinführung des Porsche E-Bike-Antriebssystems ist für Anfang 2026 geplant, zeitgleich zum Produktionsstart in Kroatien. Motor und Getriebe für den Antrieb sollen in Deutschland produziert werden. Wo dies genau geschehen wird, ist bislang unbekannt.

Seid ihr schon gespannt auf das Antriebssystem von Porsche?

Infos: Velojournal / SAZBike / Velototal / Radmarkt

17 Kommentare

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  1. Bis neue Akkugenerationen kommen dauert noch eine Zeit und werden am Anfang sehr teuer sein, denke da werden die Gewichte extrem fallen.

  2. weiß nicht genau wie aktuell die Eigentumsverhältnisse sind, aber Porsche gehören ja Teile von Rimac/bugatti.
    und die fertigen in Kroatien ja selber Akkus. (für Porsche, Rimac, Aston martin, .... VW Gruppe und mehr).
    gibt auf youtube einige videos dazu.

    sind aber aktuell recht große Zellen. (deutlich über 21700). Für Ebike eher nicht gut geignet. Halt für Auto gedacht.
    Malte von Rimac hat selber mal ebikes gebaut. die wissen schon was da gut wäre.

    Ich bin gespannt was da kommt. Rein von der Zellchemie ist das highend.

    Selbst wenn man nur noch serielle Akkupacks nimmt und nicht parallel baut ist das vom Formfaktor nicht optimal. (wenn auch technisch mit Vorteilen.).

    mal sehen. bis 26 ist ja noch hin.

  3. Von welchem "Zellenhersteller" verbaut den Porsche seine Akkus? Nehmen die einen Anderen als Bosch?
    Möglichst von verscheidenen!

    Wenn immer möglich werden mehrere Lieferanten für ein (wesentliches) Bauteil beschäftigt. Für Velos z.B LG oder Samsung. Das selbe gilt für die Akkupacker: Nicht nur einen Lieferanten haben.

    Die Zellen, welche in Autos zur Anwendung kommen, haben andere Anforderungen. Im Auto werden die Spitzenströme nur selten erreicht, dafür werden die Zellen gewärmt oder gekühlt, je nach Bedarf. Es gibt zwar "Schnellladen" - aber wer hat das schon zu Hause? Zudem kennen die Autoherstelle die Möglichkeit, die Akkukapazität per Software zu steuern.

    Die Zellen im Commuter-Bike haben im Verlgeci Stress pur. Denen bleibt gar nichts erspart. Wer das 75% Restkapazität nach 2 Jahren Garantiert, muss schon hochwertige Zellen nutzen.

    Für 25er ist das Anforerungsprofil deutlich geringer, doch das Akkuzellen vom Auto ind Velo wandern glaube ich dennoch nicht.

    Hartes Leben.jpg
  4. Schon auch abhängig von der Kapazität. ein 800Wh akku kommt mit den 1000W von dji schon klar. Ein 400Wh mit mit 650W schon überfordert sein.
    Hab gesehen das es bosch nachbauten gibt die Molicel INR21700-P50B Zellen verwenden. Die langweilen sich bei 650w.
    Problem sehe ich da eher beim lagern mit 100% bzw. 4,2V und runterfahren bis Abschaltung unter 3V

  5. Mit welchem Entladestrom pro Zelle rechnest du um solch eine Aussage zu treffen?

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