Brose wird japanisch

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Re: Brose wird japanisch
Hilfreichster Beitrag geschrieben von Allgaeubiker

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Ich befürchte das Yamaha nur die Patente will und dann Brose in wenigen Jahren sterben lassen. Vielleicht fließt demnächst etwas Brose in Yamaha rein.
Das halte ich für durchaus wahrscheinlich.
Ich kann mir keine Kosten-Synergie mit einem Unternehmen vorstellen, das Arbeitsplätze in Deutschland hat.
In zwei bis drei Jahren wird der Sitz in D geschlossen und alles wandert ab nach Japan.
 
Schade, aber absehbar.
Wenn in Deutschland noch eine Kompetenz konzentriert vorhanden ist, dann bei Antrieben für E-bikes.
Ich will sie hier gar nicht alle aufzählen, aber es gibt wohl kein Land weltweit, wo so viele E-Bike Motorenhersteller (und Bikemarken überhaupt) herkommen wie hierzulande und es kommen sogar, wie jüngst ZF, noch immer welche dazu.
Und das ist besonders bemerkenswert angesichts unserer relativ bescheidenen Gebirgsverhältnisse.

Insofern ist es also nachvollziehbar, dass nicht alle Firmen eigenständig überleben können, zumal die Konkurrenz wächst.
In einem so dicht besiedelten Käufermarkt braucht man nur ein, zwei Mal mit einem Produkt danebengreifen, dann wird die Luft wirtschaftlich ganz schnell ganz dünn.
Hinzu kommt, dass es in der deutschen Wirtschaft keine patriotische Komponente gibt, kein Wille, Kompetenzen und Know-how zum volkswirtschaftlichen Vorteil im Land zu halten, sonst hätte vielleicht ein anderer Big Player aus D gekauft. (oder Sram, da Brose ja schon den Eagle Drivetrain baut, aber die werden wohl auch ihre Gründe dagegen gehabt haben)

In D wird aber sowieso gefühlt verscherbelt was nicht niet- und nagelfest ist, sobald das Angebot stimmt.
Die Firma als solches lässt der neue Inhaber logischerweise nur leben, wenn der damit das eigene Image aufpolieren kann, ansonsten schlachtet man aus und lebt solange wie möglich vom Ruf der Marke, bis der dann auch abgerockt ist.
Und falls man mit dem Kauf einen Konkurrenten erledigt hat, wird der ohnehin "verwertet" und vom Markt genommen.
Der Artikel liest sich auch nicht so, als ob geplant wäre, dass Brose E-Motoren dauerhaft erhalten bleibt, sondern die Entscheidungen darüber liegen nun voll und ganz bei Yamaha.
Da kann man wirklich nur hoffen und zusehen was draus wird.
 
Das halte ich für durchaus wahrscheinlich.
Ich kann mir keine Kosten-Synergie mit einem Unternehmen vorstellen, das Arbeitsplätze in Deutschland hat.
In zwei bis drei Jahren wird der Sitz in D geschlossen und alles wandert ab nach Japan.
Weil in Japan die Lohnkosten niedriger sind?
Oder weil sowieso Großteil der Einzelteile aus Asien kommt und man nur noch in D assembliert?
 
Schade, aber absehbar.
Wenn in Deutschland noch eine Kompetenz konzentriert vorhanden ist, dann bei Antrieben für E-bikes.
Ich will sie hier gar nicht alle aufzählen, aber es gibt wohl kein Land weltweit, wo so viele E-Bike Motorenhersteller (und Bikemarken überhaupt) herkommen wie hierzulande und es kommen sogar, wie jüngst ZF, noch immer welche dazu.
Und das ist besonders bemerkenswert angesichts unserer relativ bescheidenen Gebirgsverhältnisse.

Insofern ist es also nachvollziehbar, dass nicht alle Firmen eigenständig überleben können, zumal die Konkurrenz wächst.
In einem so dicht besiedelten Käufermarkt braucht man nur ein, zwei Mal mit einem Produkt danebengreifen, dann wird die Luft wirtschaftlich ganz schnell ganz dünn.
Hinzu kommt, dass es in der deutschen Wirtschaft keine patriotische Komponente gibt, kein Wille, Kompetenzen und Know-how zum volkswirtschaftlichen Vorteil im Land zu halten, sonst hätte vielleicht ein anderer Big Player aus D gekauft. (oder Sram, da Brose ja schon den Eagle Drivetrain baut, aber die werden wohl auch ihre Gründe dagegen gehabt haben)

In D wird aber sowieso gefühlt verscherbelt was nicht niet- und nagelfest ist, sobald das Angebot stimmt.
Die Firma als solches lässt der neue Inhaber logischerweise nur leben, wenn der damit das eigene Image aufpolieren kann, ansonsten schlachtet man aus und lebt solange wie möglich vom Ruf der Marke, bis der dann auch abgerockt ist.
Und falls man mit dem Kauf einen Konkurrenten erledigt hat, wird der ohnehin "verwertet" und vom Markt genommen.
Der Artikel liest sich auch nicht so, als ob geplant wäre, dass Brose E-Motoren dauerhaft erhalten bleibt, sondern die Entscheidungen darüber liegen nun voll und ganz bei Yamaha.
Da kann man wirklich nur hoffen und zusehen was draus wird.
Wieso kauft man überhaupt etwas, was man nicht behalten will?
Macht für mich wirtschaftlich überhaupt keinen Sinn
In welchen Marken ist denn Brose überhaupt vertreten?
Yamaha hat nen eigenen Motor, will man da konsolidieren?
Synergien?
Alles so offene Fragen, denke Brose wird es weiterhin geben
Ob die so nen großen Markt bespielen, weiß ich nicht.
Evtl gibts Zahlen zu finden
 
Weil in Japan die Lohnkosten niedriger sind?
Oder weil sowieso Großteil der Einzelteile aus Asien kommt und man nur noch in D assembliert?
Es geht um Synergie.
Yamaha hat bestehende Infrastruktur und braucht nichts neues.
Schon gar nicht in einem Hochlohnland mit unverhältnismäßigem Arbeitnehmerschutz.
Wenn man in den letzten Jahren nicht hinter einem Stein gelebt hat, dann konnte/kann man die gewaltige Abwanderung von Industrie, Wissen und qualifizierten Menschen jeden Tag bewundern.
Das hat Gründe.
Yamaha weiß das vermutlich auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
@punkhead
Brose ist eine Automotive Firma. Aktuell stehen sie wirtschaftlich nicht gut da und verkaufen jetzt Tafelsilber. Das Verlagern von Brose nach Japan ist eine betriebswirtschaftliche und strategische Entscheidung.
Ich gehe davon das neue Levo wird einen anderen Motorhersteller haben.
 
@punkhead
Brose ist eine Automotive Firma. Aktuell stehen sie wirtschaftlich nicht gut da und verkaufen jetzt Tafelsilber. Das Verlagern von Brose nach Japan ist eine betriebswirtschaftliche und strategische Entscheidung.
Ich gehe davon das neue Levo wird einen anderen Motorhersteller haben.
Das Brose automotiv ist, ist denke ich jedem bekannt
Was will aber Yamaha damit, das ist doch die wichtigere Frage
 
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